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Zweites Energieforum der Region IngolStadtLandPlus

Kräfte bündeln und qualifizierte Leistungen anbieten: Das sind Aufgaben, die eine zentrale Energieagentur leisten könnte. Zu diesem Ergebnis kam das zweite Energieforum der Region IngolStadtLandPlus.

Nach den Workshops stellten die Moderatoren den Teilnehmern des Energieforums die Ergebnisse vor. Foto: IRMA

Am 21. November trafen sich rund 90 geladene Gäste aus Unternehmen, Kommunen, Vereinen und Verbänden im Fürstlichen Marstall in Neuburg an der Donau, um die Chancen einer regionalen Energieagentur zu erörtern und mögliche Inhalte auszuformulieren.

Ernst von der Heide, Vorsitzender der Initiative Regionalmanagement Region Ingolstadt e.V. (IRMA), freute sich über den großen Zuspruch der Veranstaltung: „IRMA hat das Projekt Energieforum ins Leben gerufen, um als Region gemeinschaftlich die Energiewende in IngolStadtLandPlus voranzutreiben.“ Beim letztjährigen Energieforum trugen die Teilnehmer dazu bei, die Idee einer Energieagentur zu konkretisieren. Seitdem wurde an den Möglichkeiten gearbeitet, wie sich eine solche zentrale Anlaufstelle für Betriebe, Kommunen und Privathaushalte umsetzen ließe.

Auf diese Basis bauten drei Workshop-Gruppen bei der Veranstaltung in Neuburg auf. Sie sammelten für die Bereiche Energieberatung, Qualitätssiegel und Öffentlichkeitsarbeit Konzeptvorschläge und konkrete Umsetzungsideen. Das Fazit aus den Workshop-Runden: Eine Energieagentur könnte der Region großen Mehrwert bieten, wenn sie speziell auf die hiesigen Gegebenheiten eingeht und dabei die teilregionalen Unterschiede berücksichtigt. „Ich hege große Sympathie für die Idee einer zentralen Energieagentur, die die Energiewende in der Region nachhaltig unterstützen, die regionale Wertschöpfung stärken und den Klimaschutz fördern könnte. Für Energie-Akteure aus allen Branchen und Bereichen wäre eine Energieagentur als gelebte Partnerschaft eine Bereicherung“, so Martin Wolf, Landrat des Landkreises Pfaffenhofen, der für das Projekt Energieforum die Projektleitung übernommen hat.

Neben den Workshops referierte Professor Hartmut Graßl, Klimaforscher, Politikberater und ehemaliger Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteoro-logie, zum Thema „Die Zwillinge Klimaschutz und Energiewende“. Auch Martin Sambale, Geschäftsführer des Energie- & Umweltzentrums Allgäu (eza!), untermauerte das Konzept einer regionalen Energieagentur für die Region IngolStadtLandPlus mit seinen positiven Erfahrungen. „Nach den letzten Monaten der Planung und Konzeption geht es jetzt in die Details. Wir werden die Anregungen aus den Workshops mit in unsere Arbeit einbeziehen und darauf hinarbeiten, eine Energieagentur möglich zu machen“, sagt Tobias Klein, Leiter der IRMA-Geschäftsstelle.